Die jahrelange Belastung für die Anwohner im Bottroper Stadtteil Ebel findet möglicherweise endlich ein Ende. Die Stadtverwaltung hat nun ein Teilstilllegungsverfahren gegen den Recyclingbetrieb Renature eingeleitet. Dieser Schritt ist eine erfreuliche Nachricht für alle Ebeler Bürger, die unter den regelmäßigen Geruchsbelästigungen zu leiden hatten.
Beharrlichkeit zahlt sich aus: AfD brachte das Thema frühzeitig voran
Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer kontinuierlichen politischen Arbeit, in der die AfD-Fraktion von Anfang an eine entscheidende Rolle gespielt hat. Bereits frühzeitig wurde das Problem in der Bezirksvertretung Süd durch unsere Fraktion auf die Tagesordnung gesetzt und konsequent vorangetrieben.
Es ist positiv zu bewerten, dass dieses Anliegen nun fraktionsübergreifend aufgegriffen wurde. Patrick Engels, AfD-Ratsherr und 2. stellvertretender Bezirksbürgermeister von Bottrop-Süd, ordnet das Vorgehen wie folgt ein:
„Die AfD begrüßt das Einleitungsverfahren zur längst überfälligen Teilstilllegung. Dies ist aus unserer Sicht vor allem ein Erfolg für die Ebeler Bürger, die seit Jahren unter der Geruchsbelastung leiden mussten. Zur genauen politischen Einordnung wollen wir allerdings festhalten, dass die AfD es in der Bezirksvertretung Süd war, die dieses Thema als erstes ins Gremium gebracht und vorangetrieben hat, trotz massiven Widerstands des linken Lagers zu Beginn. Anschließend sind Linke, Grüne und die SPD auf den Zug aufgesprungen und haben sich ebenfalls um das Thema gekümmert. Leider war der gesamte Prozess sehr intransparent, weil immer auf die zuständigen Behörden verwiesen wurde. Wir sind am Ende einfach nur froh, dass die Zeit des Leidens für die Ebeler Bürger vorbei zu sein scheint, werden allerdings den Prozess natürlich weiter kritisch beobachten.“
Konstruktive Begleitung des Prozesses
Die nun verordnete Teilstilllegung konzentriert sich auf den Teil des Betriebes, der für die Immissionen verantwortlich gemacht wird. Die AfD-Fraktion betrachtet diesen Vorgang als einen Schritt in die richtige Richtung. Unser Ziel bleibt es, eine dauerhafte Verbesserung der Lebensqualität in Ebel sicherzustellen.
Wir werden den weiteren Verlauf der Umsetzung daher aufmerksam und konstruktiv begleiten. Es ist uns wichtig, dass die Anliegen der Bürger weiterhin Gehör finden und die nun eingeschlagene Richtung konsequent bis zum Ende verfolgt wird, um die Situation für die Anwohner nachhaltig zu befrieden.
Hinterlasse einen Kommentar